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Leserbrief an die HSt.

Sehr geehrte Damen und Herren!
Hiermit bitte ich Sie um die Veröffentlichung des folgenden Leserbriefs zum Artikel „Rückendeckung von CDU-Spitze“ vom 22.8.08.
CDU Kreisvorstand fürchtet DIE LINKE
Der Wahlkampfauftakt des Heilbronner  Kreisvorstandes ist interessant. Seit März 2008 realisiert die CDU, allen voran Alexander Throm die „Gefahr“ einer LINKEN Fraktion im Stadtrat und im Kreistag von Heilbronn. Was für die Einen Gefahr ist für die anderen ein Segen. So ist das in der Demokratie. Die „Baden-Württemberg Partei“ CDU ist dabei nicht über Wählerzustimmung und über Inhalte, sondern per Staatsräson sich zur Staatspartei aufzuschwingen. Bestes Beispiel ist ihre geplante Parteiveranstaltung in den Räumen der Staatsanwaltschaft Heilbronn am 25.9.08 zum Thema „Jugendgewalt – Neue Herausforderungen für Polizei und Justiz“. Die LINKE setzt auf andere Themen: Was tun gegen Kinderarmut! Alternativen zur Bildungsmisere! Der Jugend eine Zukunft, statt prekärer Beschäftigungsverhältnisse! Soziale Stadt in einem sozialen Europa! Flächen- und Frankenbahn statt Prestigeprojekte 21! 2009 haben vor irgendwelchen Koalitionsplanspielen die Wählerinnen und Wähler das Wort. Und das ist gut so. Basta.                   

Johannes Müllerschön, Offenau

 

 

Hasso Ehinger zur Kinderarmut

05.02.2010

Bundestagsabgeordneter Richard Pitterle beim Kreisverband Heilbronn-Unterland

Das neue Team in Heilbronn Richard Pitterle und Florian Vollert

Richard Pitterle ist auf Listenplatz 6 der Baden-Württembergischen Landesliste der Partei DIE LINKE in den Deutschen Bundestag gewählt worden. Der Sindelfinger wird, damit auch die Bevölkerung im Kreis Heilbronn einen Bundestagsabgeordneten der LINKEN als Ansprechpartner hat, noch in diesem Monat ein Regionalbüro in Heilbronn eröffnen. Betreut wird das Büro durch Kreisverbandsmitglied Florian Vollert.

Den Mitgliedern des Kreisverbandes Heilbronn-Unterland stand Pitterle bereits in der letzten öffentlichen Mitgliederversammlung Rede und Antwort.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Kreisrat Johannes Müllerschön. Er stellte die Arbeit im Kreisverband vor und die Verbindung zur Bundespolitik her.

Richard Pitterle erzählte der interessierten Hörerschaft von seinen ersten 100 Tagen im Bundestag. Er arbeitet im Finanzausschuss und hatte letzte Woche seine Jungfernrede im Bundestag zum Thema Rücknahme der Umsatzsteuerermäßigung für die Hotellerie gehalten. http://www.youtube.com/watch?v=v4T9UEmx4HQ (Auf den Link klicken und ansehen)

Die LINKE-Fraktion im Bundestag arbeitet qualitativ hochwertig in den Ausschüssen und erarbeitet Anträge, um der schwarzgelben Regierungspolitik konkrete Alternativen entgegen zu stellen. Pitterle bedauert, dass diese Arbeit nicht entsprechend in den Medien transportiert wird. Daher ist die Arbeit des zukünftigen Regionalbüros ein wichtiger Schritt, um das Wirken von Pitterle und der gesamten Fraktion den Menschen im Unterland deutlicher darzustellen. fv

Rede zum Haushalt der Stadt Heilbronn

Die Rede von unserem Stadtrat Hasso Ehinger zum Haushalt der Stadt Heilbronn..

..1. Bundes- und Landesregierung gefährden Selbstverwaltung der Kommunen...

die komplette Rede finden Sie hier

Die Heilbronner Stimme zur Etatrede

Die Sicht der Heilbronner Stimme zur Etatrede von Hasso Ehinger findet Ihr hier

09.10.2009

Kommunen finanziell besser ausstatten!

Keine Haushaltssanierung auf dem Rücken von Personal und Bürger/innen!

Leidtragende der Finanz- und Wirtschaftskrise sind auch die Kommunen. Zurückgehende Gewerbesteuereinnahmen bringen viele Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg in die Finanzklemme. Nicht wenige, wie z.B. Sindelfingen oder Esslingen können kaum noch einen genehmigungsfähigen Haushalt vorlegen. Reflexartig verhängen nicht wenige Kämmerer und Bürgermeister Haushaltssperren oder fordern, meist die bürgerlichen Gemeinderäte, Einsparungen bei den öffentlichen Dienstleistungen und beim Personal.  Häufig sollen noch die Gebühren erhöht werden. DIE LINKE hält diese Politik für falsch. Sie geht zu Lasten der Mehrheit der Bevölkerung und der Beschäftigten.

LINKE will Ausbau von Bildung, Sozialem und Ökologie

Die neoliberale Politik der letzten 25 Jahre hat bewusst den öffentlichen Sektor und dabei besonders die Kommunen beschnitten. Reiche und Kapitalbesitzer mussten zu Lasten der öffentlichen Hand kaum noch Steuern bezahlen. Die Folgen: Die Investitionen im öffentlichen Bereich sind in Deutschland auf einen historischen Tiefstand gesunken. Sie betragen gerade mal die Hälfte des Durchschnitts der EU-Mitgliedsstaaten. Die Folgen sind dramatisch: Schulen mit Schimmeln an den Wänden, einsturzgefährdete Decken, veraltete Toilettenanlagen, Turnhallen, die den Sicherheitsstandards nicht mehr entsprechen, fehlende Kindertagesplätze, zu wenige gut ausgebildete Erzieher/innen, fehlende Instanthaltung von öffentlichen Gebäuden und vieles andere mehr. Eines der reichsten Länder der Welt kann nicht einmal jedem Schulkind ein kostenloses warmes Mittagessen gewähren.

DIE LINKE kritisiert diese Politik. Der öffentliche Sektor muss deutlich ausgebaut werden. Wir brauchen dringend, z.B.

·         Mehr Kindertageseinrichtungen. Plätze z.B. für unter Dreijährige fehlen hinten und vorne

·         Moderne und gut ausgestattete Schulen

·         Sozialtickets für Erwerbslose und arme Menschen

·         Ein gutes und bezahlbares kulturelles Angebot

·         Mehr und gut ausgebildete Erzieher/innen

·         Den Umbau zu regenerativer und dezentraler Energieversorgung

·         Gute und wohnortnahe gesundheitliche Versorgung

·         Guten Service für die Bürger/innen.

 

Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor schaffen, statt Massenarbeitslosigkeit erhöhen

Landauf landab wird in den Betrieben Personal abgebaut oder werden gar Entlassungen angedroht. Die auf Export ausgerichtete Baden-Württembergische Industrie kommt nicht so schnell aus der Krise. Die Jugendarbeitslosigkeit z.B. in der Region Stuttgart ist gegenüber dem Vorjahr um 48 Prozent gestiegen. Auszubildende bangen um ihre Übernahme nach der Ausbildung. Tausende von Leiharbeiter/innen wurden schon nach Hause geschickt und zahlreiche befristete Arbeitsverträge nicht verlängert. Wenn in dieser Situation im öffentlichen Dienst Personalbesetzungssperren verhängt und Personalabbau beschlossen wird erhöht das die Massenarbeitslosigkeit. Das Gegenteil zu tun wäre richtig. Der öffentliche Sektor muss ausgebaut und zusätzliche Arbeitsplätze müssen geschaffen werden. So beschäftigen z.B. die skandinavischen Länder doppelt so viele Menschen pro 1000 Einwohner im öffentlichen Sektor als Deutschland. Norwegen, Schweden oder Finnland befinden sich bei der Bewertung des Lebensstandards unter den ersten 10 Ländern der Erde, Deutschland lediglich an 22. Stelle. Die Misere bei der Bildung ist ja seit langem bekannt, ohne dass sich etwas ändert.

Aber das ist doch alles nicht finanzierbar

Die Finanzspielräume der Kommunen wurden durch die neoliberale Politik der letzten 25 Jahre systematisch eingeengt. Der damit bezweckten gigantischen Anhäufung privaten Reichtums in wenigen Händen steht wachsende öffentliche Armut gegenüber. DIE LINKE fordert deshalb die Einführung einer Vermögenssteuer die direkt den Ländern und in der Folge den Kommunen zu Gute kommen würde. Außerdem wollen wir eine Gewerbesteuerreform, die den Städten und Gemeinden verlässliche Einnahmen sichert (Gemeinwohlsteuer).

Die Kommunen leiden außerdem darunter, dass Bund und Länder ständig zusätzliche Aufgaben beschließen, dafür aber nicht bezahlen. Damit wird das sog. Konnexitäsprinzip verletzt (wer bestellt der bezahlt auch). Aktuell kürzt z.B. der Bund die Zahlungen für das Wohngeld und es gibt  einen heftigen Streit, weil das Land die zusätzlichen Kosten für bessere Kinderbetreuung auf die Städte und Gemeinden abwälzen will. DIE LINKE will dass Bund und Länder ihren Finanzverpflichtungen nachkommen und nicht den Kommunen das Wasser abgraben.

Jetzt in der Krise müssen die Kommunen sofort finanziell besser ausgestattet werden. Deshalb fordert DIE LINKE von der Landesregierung ein Investitionsprogramm von 5 Mrd.

Wer in den letzten Monaten erlebt hat, wie viele Milliarden in das marode Finanzsystem gesteckt wurden, ohne klare Rückzahlungsbedingungen zu vereinbaren und ohne sich die entsprechenden Anteile und Einfluss zu sichern, kann nicht mehr glauben, dass kein Geld da wäre.  5 Milliarden Euro haben die Stadt Stuttgart, das Land Baden-Württemberg und die Sparkassen für die LBBW aufgebracht, nur weil die Landesregierung sie nicht unter den „Schutzschirm“ des Bundes stellen wollte. Geld, das in unseren Kommunen besser aufgehoben wäre.

DIE LINKE will:

  • Mehr Lebensqualität in den Städten und Gemeinden
  • Mehr Geld für Soziales, Bildung und Ökologie in den Kommunen
  • Mehr Beschäftigung und guten Service für die Bürger/innen

Je stärker die Linke desto sozialer das Land!

STIMME-FORUM Schmusekurs und kleine Nadelstiche

Nach einer Landtags- , einer Bundestags- und einer Kommunalwahl innerhalb von fünf Jahren hat Hasso Ehinger im politischen Alltagsgeschäft dazugelernt. Der Mann mit der sonoren Stimme argumentiert durch und lässt sich von niemanden aus der Ruhe bringen. Mehr...

Rede zur Konstituierung des Stadtrats

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Himmelsbach

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Gemeindeordnung für B.-W. sieht in §40 für die Besetzung der Ausschüsse zunächst eine Einigung vor und erst danach, für den Fall der Nichteinigung, die Wahl nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.

Dies finde ich eine gute Regelung.

Eine Einigung setzt allerdings Gespräche aller betroffenen Parteien miteinander voraus und erfordert sicher im allgemeinen die Berücksichtigung aller, soweit sie es wünschen, bei der Besetzung von Ausschuss-Sitzen

Mit mir hat jedoch niemand gesprochen. Ich erhielt lediglich ein Schreiben, indem mir die Besetzung der Ausschüsse und der anderen Gremien mitgeteilt wurde, wie sie sich nach dem d``Hondtschen Verfahren ergeben würden.

Dieses Vorgehen finde ich befremdend. Darüber hinaus halte ich es auch für eine Missachtung des Wählerwillens. Jede und jeder von uns hat für ein Mandat als Partei in etwa 30 000Wählerstimmen benötigt und ist insofern gleichberechtigt verpflichtet die Wählerinnen und Wähler im Gemeinderat und in den Ausschüssen zu vertreten. Im Schnitt entfallen in Heilbronn 2,78 Ausschuss- und Beiratssitze auf jeden Gemeinderat. Demokratisch korrekt wäre es nach meinem Verständnis daher, dass ich mindestens in einem Ausschuss berücksichtigt werde. Es gab Zeiten in denen dies im Heilbronner Gemeinderat auch ganz selbstverständlich so gehandhabt wurde.

Auf einer Grafik, die ich Ihnen gerne zur Verfügung stelle, habe ich unter dem Stichwort „Demokratiegefälle im Heilbronner Gemeinderat“ dargestellt wie das Verfahren nach de Hondt den Wählerwillen verzerrt.

Ich wandte mich in der letzten Woche an Herrn OB-Himmelsbach und teilte ihm mit, dass ich eine Einigung ohne Gespräch und ohne jede Berücksichtigung nicht mittragen könne. Ich informierte ihn bewusst rechtzeitig, um noch eine Verständigung zu ermöglichen bzw. um bei einer Nichteinigung die Tagesordnung rechtzeitig auf eine umfangreiche Wahl einstellen zu können.

Nach einem Gespräch am Rande des Waldspaziergangs und einem Telefongespräch nach der Ältestenrats-sitzung am nächsten Tag teilte ich Herrn OB Himmelsbach mit, dass ich seine Argumente nachvollziehen kann und auf die Erzwingung von Wahlen verzichten werde, da es mir wichtiger ist eine sachliche, konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat zu suchen und auch wünsche, dass wir Zeit haben, um verdiente Altstadträte angemessen zu verabschieden.

Ich war sehr erstaunt als ich in den letzten Tagen von Gerüchten über eine Zählgemeinschaft der LINKEN mit Pro Heilbronn erfuhr und verstehe nicht wie es zu solchen Gerüchten kommt. Für die LINKE und für mich persönlich will ich ganz klar sagen, dass für uns Verabredungen mit PRO Heilbronn nicht in Frage kommen

Nachdem nun PRO Heilbronn mit einem eigenen Wahlvorschlag antritt habe ich dem OB mitgeteilt, dass ich unter diesen Umständen natürlich auch eigenständig zur Wahl kandidieren werde.

Ich bin ein Freund offener Worte sowie der direkten Auseinandersetzung und ich streite mich gern um Inhalte. Dabei ist mir aber eine konstruktive Zusammenarbeit wichtig, wobei stets die Sachfragen im Vordergrund stehen müssen.

Ich möchte Sie bitten zu prüfen, ob sie mir mit ihrer Stimme ermöglichen die Verpflichtung aus meiner Wahl auch in einem Ausschuss gerecht zu werden.


Besuch von AUDI Auszubildenden bei der Heilbronner Arbeitslosen Initiative

„Habt ihr wegen der AUDI-Kurzarbeit auch Angst vor Arbeitslosigkeit?“, wurden

die IG-Metall-Jugendlichen, alles Auszubildende beim Neckarsulmer Autobauer  bei ihrem Treffen mit Aktiven der Heilbronner Arbeitslosen-Initiative gefragt. Im Rahmen eines „Erlebnistages“ besuchten die Nachwuchs-Metaller verschiedene  Institutionen u. a. auch eine Schuldnerberatungsstelle  im Unterland. Beim Erwerbslosen-Treff im Heilbronner Gewerkschaftshaus kam es nach einer kurzen Vorstellungsrunde, zu interessanten und intensiven Gesprächen, in deren Verlauf die jungen Menschen feststellen konnten, dass Arbeitslosigkeit gewiss kein Einzelphänomen ist, in ihren Folgen und Auswirkungen aber jeden Menschen anders trifft. Während manche damit ganz gut umgehen können, führt sie bei anderen zu psychosomatischen Störungen bis hin zu  schweren Depressionen und dem Gefühl, in dieser Gesellschaft überflüssig zu sein.

Gut vorbereitet nämlich Anhand eines im Vorfeld erarbeiteten Fragekatalogs wurden die Anwesenden erwerbslosen Aktiven auch zur Organisation und zu den Arbeitsbereichen der Initiative HAI befragt.  Weitere wichtige Themen waren die  Auswirkungen der medialen u. politischen Diskriminierungen von Erwerbslosen z. B. in diversen Nachmittag – Talk – Shows. Sowie die materiellen u. finanziellen Sorgen  und Existenzängste der Betroffenen Menschen.

Es kam  aber auch die Tatsache zur Sprache, dass  die meisten Erwerbslosen durch ihr  positives Denken, Eigeninitiative sowie persönliches  Engagement ihr Leben und die Arbeitssuche  bewältigen können und müssen.   Wobei die Arbeitssuche nicht immer von Erfolg „gekrönt“ ist.    

Nach 90 Minuten angenehmer Kurzweil verabschiedeten wir uns von unseren jungen Gästen von AUDI und der IGM. 

Ansprechpartner H.A.I. Alois Muth, Tel.: 07131 – 96 28 96

Hasso Ehinger zum Bundestagskandidaten gewählt

Die Wahlkreisversammlung der LINKEN für den Wahlkreis 267 wählte einstimmig Hasso Ehinger als Bundestagskandidaten. Hasso Ehinger war bis zur Rente 36 Jahre bei Bosch in Stuttgart in der Entwicklung und dann als freigestellter Betriebsrat tätig.
Hasso Ehinger ist einer der beiden Sprecher des Kreisvorstandes der LINKEN in Heilbronn-Unterland.

Neuer Kreisvorstand der LINKEN gewählt

Als 90. Mitglied neu aufgenommen: A. Schultz (li. Jennifer Hötzl)

Bei einer gut besuchten öffentlichen Mitgliederversammlung der Heilbronner LINKEN (31 Mitglieder, 14 Gäste, 4 wurden Mitglied) wählte der Kreisverband Heilbronn-Unterland der LINKEN einen neuen Kreisvorstand. Ihm gehören an:
Volker Bohn, Elke Ehinger, Hasso Ehinger, Jutta Fieberling, Klaus Hanselmann, Jennifer Hötzl, Johannes Müllerschön, Alois Muth, Wilfried Nodes, Jürgen Patzelt, Ergin Özcan, Helmut Schmidt, Dr. Anne Schultz und Florian Vollert.
Den Rechenschaftsbericht über ein sehr erfolgreiches 1. Jahr der LINKEN im Kreis Heilbronn-Unterland gab Hasso Ehinger. Er wies darauf hin, dass bereits 40% der Mitglieder nach der Gründung der LINKEN eingetreten sind und dieses Jahr voraussichtlich noch das 100. Mitglied aufgenommen wird.
Die Versammlung bekräftigte, dass die LINKE mit offenen Listen zur Gemeinderatswahl in Heilbronn und zur Kreistagswahl antritt und das Ziel Fraktionsstärke zu erreichen mit aller Kraft angestrebt wird. Die wachsende Kluft zwischen arm und reich sowie die Finanzmarktkrise machen Deutlich wie notwendig es ist die LINKE als parlamentarische und außerparlamentarische Kraft zu stärken. 5 Arbeitsgruppen zur Ausarbeitung des Wahlprogramms wurden beschlossen. Auch Nichtmitglieder sind zur Mitarbeit aufgerufen. Wer mitarbeiten möchte meldet sich bei Jürgen Patzelt (Tel. 07131/575135) dem Leiter des kommunalen Arbeitskreises.

LINKE fordert Millionärssteuer

Bei der Veranstaltung der LINKEN Kreisverband Heilbronn-Unterland am Donnerstag den 30.10. über Ursachen und Konsequenzen aus der Finanzkrise forderte Michael Schlecht, gewerkschaftspolitischer Sprecher des Parteivorstandes der LINKEN die Einführung einer Millionärssteuer. Damit soll sichergestellt werden, dass die Profiteure der Umverteilung von unten nach oben, auch die Folgen der Finanzkrise bezahlen müssen, Außerdem kann mit diesen Zusatzsteuereinnahmen auch ein echtes Zukunftsinvestitionsprogramm, das vor allem für Bildung und kommunale Investitionen verwendet werden soll, finanziert werden.

Bericht von der Sitzung des Kreisvorstandes der LINKEN im Unterland am 21. Oktober 2008


Die Vorstände des Kreises Heilbronn – Unterland trafen zu ihrer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Im Wesentlichen wurde die nächste wichtige Mitgliederversammlung  organisiert.  Auf der Mitgliederversammlung am 28.0ktober im ASV-Heim finden mehrere Wahlen statt.  Unter anderem wird der Kreisvorstand neu gewählt und die Delegierten für den Landesparteitag.
Der geschäftsführende Vorstand Hasso Ehinger konnte auch über die überaus erfreuliche Mitgliederentwicklung berichten.
Die kommenden Großereignisse, wie Landtagswahl, Europawahl und Bundestagswahl werfen bereits jetzt ihre Schatten voraus. Die Linke befindet sich besonders für die  Kommunalwahlen fieberhaft auf Kandidatensuche.  Wer Interesse hat bitte melden, die Kandidatenliste ist auch für politisch interessierte Bürger die nicht Mitglieder, aber Sympatisanten der LINKEN sind offen.
Auch wurde beschlossen am 8.11. 2008 in der Heilbronner Fußgängerzone zum Thema Finanzkrise mit einem Infostand präsent zu sein.

Frankfurt/Oder: Erfolg der LINKEN bei der Kommunalwahl in der Partnerstadt von Heilbronn


DIE LINKE Heilbronn war mit einer 4köpfigen Gruppe in der Partnerstadt von Heilbronn, um die Genossen vor Ort im Wahlkampf Endspurt zu unterstützen und die Städtepartnerschaft zu pflegen. Der gesamte Kreisverband der LINKEN Unterland beglückwünscht die Genossen zu guten Ergebnis der Kommunalwahl!


Zum erreichten Kommunalwahlergebnis der LINKEN in Frankfurt (Oder) erklären die Kreisvorsitzende Kerstin Meier und der Spitzenkandidat Axel Henschke:
„Das hervorragende Abschneiden der LINKEN im Land, insbesondere aber in Frankfurt (Oder) ist ein deutliches Signal. Unser Ziel, wieder stärkste Fraktion zu werden, haben wir erreicht und mit etwas über 3 % Zuwachs auf jetzt über 37 %  sogar noch einen Sitz mehr gewonnen. Offensichtlich haben nicht nur unsere politische Arbeit in den letzten fünf Jahren die Bürgerinnen und Bürger überzeugt, sondern auch die Politikangebote für die jetzige Wahlperiode.
Wir haben deutlich gemacht, dass wir nicht gewillt sind, eine Politik mit zu tragen, die alternativlos zu Lasten der sozial Schwachen geht und die Wirtschaftsinteressen von Unternehmen vor die Bedürfnisse der Menschen stellt. Insbesondere an den Themen Soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit für alle Kinder bei Bildung und Erziehung und Stadtumbau mit menschlichem Maß haben wir dabei deutlich gemacht, dass kommunale Entscheidungsfreiräume nur durch eine Veränderung landes- und bundespolitischer Rahmensetzung erreicht werden können.
Unser unmittelbares Handeln ist nun darauf gerichtet, Gespräche mit möglichen Partnern zu führen, um unser politisches Ziel umsetzen zu können – Mehrheiten für sozial gerechte Entscheidungen zu gewinnen. Dabei werden immer unsere, durch das Wählervotum bestätigten, Forderungen und Politikansätze Priorität haben.
Starre Koalitionen, die das notwendige Eingehen von Kompromissen und einem Abweichen unseres Kurses beinhalten, wird es mit uns nicht geben.

Die SPD Heilbronn und Ihr etwas schwieriges Verhältnis zur LINKEN

HST Artikel zum Jahresempfang der SPD mit einigen interessanten Anmerkungen des ehemaligen Chefredakteurs der Heilbronner Stimme Gerd Kempf

Sozialforum setzt Markstein

Aktion auf dem Kiliansplatz. Mit Hasso und Elke Ehinger.

PRESSEMITTEILUNG
Sieg für die soziale Stadt
Hoch erfreut zeigt sich die Initiative „Gemeinsam gegen Kinderarmut in Heilbronn“ über den gestern im Heilbronner Gemeinderat beschlossenen Antrag, jedem Schulstarter – Kind aus armer Familie einen „Schulstart ohne Not“ mit einem Schulstarterset über 100,-- Euro zu ermöglichen.
Bereits im April hatte sich die Initiative gegründet, um der Thematik ´Kinderarmut in Heilbronn` verstärkt näher zu kommen. In ihrem Aufruf hatte die Initiative eine Untersuchung über Kinderarmut in Heilbronn als notwendig erachtet.
Insgesamt über 30 Organisationen, Migrantenverbände, Sozialverbände, Gewerkschaften, Parteien und kirchliche Einrichtungen hatten den Aufruf unterstützt und das Ziel formuliert „allen Kindern aus armen Familien in Heilbronn einen Schulstart ohne Not zu ermöglichen.“
„Damit haben wir jetzt mit dem Gemeinderatsbeschluss unser Ziel überraschenderweise noch zum Schuljahr 2008/2009 erreicht,“ so DGBRegionsvorsitzender Bernhard Löffler, einer der Sprecher der Initiative. Löffler weiter: „Wir sehen diesen Beschluss als einen Sieg für die soziale Stadt an, - Heilbronn schärft damit sein Profil der möglicherweise kinderfreundlichsten Stadt Baden-Württembergs.“
Möglich wurde der jetzt gefasste Beschluss durch die aktive Mitarbeit der SPD und der Grünen/B90, welche die Initiative von Anfang an direkt unterstützten. Mit ihrem Antrag im Gemeinderat hatten sie die Untersuchung der Kinderarmut in Heilbronn erst ermöglicht.
Als die Initiative ´Gemeinsam gegen Kinderarmut` selbst aktiv wurde und ein konkretes Spendenprojekt für Schulstarter/innen an der Dammgrundschule “Schulstart ohne Not“ initiiert hatte, war es zum Antrag von SPD, Grüne/B90, sowie FDP/FW zur gestrigen Sitzung gekommen, um eben allen Kindern aus armen Familien in Heilbronn einen chancengleichen Schulstart zu ermöglichen.
Unverständlich bleibt für die Initiative die ablehnende Haltung der CDU-Fraktion zum Antrag: „Wer einerseits meint, dass es Kinderarmut bei uns nicht geben darf und sich über die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich wundert, darf einen Antrag zu mehr Chancengleichheit für Kinder aus armen Familien nicht ablehnen,“ so Bernhard Löffler. „Einig sind wir mit der Stadtverwaltung, dass der zu geringe Regelsatz für Hartz IV – Empfänger/innen nicht immer wieder durch die Kommunen oder das soziale Engagement von Bürger/innen gestopft werden kann. Deshalb werden wir als Initiative die Kinderarmut zum Wahlkampfthema im Bundestagswahlkampf 2009 machen, um eine Verstetigung der jetzt getroffenen Entscheidung des Heilbronner Gemeinderats durch Berücksichtigung im Hartz IV Regelsatz zu erzielen.“
Letztendlich gilt für die Initiative weiterhin, das im Aufruf formulierte Ziel: „Wir unterstützen Veranstaltungen, welche die Überwindung der Kinderarmut zum Thema haben. Letztendlich wollen wir den Erhalt der Würde der Menschen, sowie die Überwindung der Kinderarmut und deren Ursachen.“

Leider wird in dieser Pressemitteilung das Engagement der LINKEN an der Aktion nicht erwähnt. Gerade der aktive Einsatz von Hasso Ehinger und weiterer Mitglieder der LINKEN hat erst die öffentliche Arbeit in dieser Form ermöglicht. Von der Organisation bis zur Plakatgestaltung und dem Auftritt waren wir an vorderster Front dabei. (Siehe auch das Bild oben).

DIE LINKE will zumindest zwei Gemeinderatsmandate

Die Partei tritt zur Kommunalwahl 2009 mit einer offenen Liste an. Den Bericht der Heilbronner Stimme dazu findet ihr hier

Dienstag, 01.04.2008

VdK kritisiert Zweiklassenmedizin als unverantwortlich

Kassen- und Privatpatienten müssen gleichbehandelt werden

"Kassenpatienten gegenüber Privatpatienten zu benachteiligen, ist unverantwortlich. Die Terminvergabe und damit die Behandlung nach der Kassenzugehörigkeit zu steuern, wie eine Studie der Universität Köln belegt, ist Zweiklassenmedizin der schlimmsten Weise", erklärte der Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Walter Hirrlinger. Er forderte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt auf dafür zu sorgen, dass der Ungleichbehandlung in den Arztpraxen ein Riegel vorgeschoben wird.

Themenfoto: Eine Frau sitzt im Wartezimmer einer Arztpraxis und liest.

Laut der Studie müssen gesetzlich Versicherte dreimal länger auf einen Termin beim Facharzt warten als privat Versicherte. Hirrlinger: "Hier wird Gesundheit von der Kassenzugehörigkeit abhängig gemacht. Der Privatpatient bekommt schnell einen Termin für eine Magenspiegelung. Der gesetzlich Versicherte hingegen muss warten. Währenddessen verstreicht wertvolle Zeit, denn Patientinnen und Patienten, die früher untersucht werden, haben bessere Heilungschancen. Gerade chronisch Kranke, die oft einen Arzt aufsuchen müssen, leiden darunter besonders."

Themenfoto: Eine Frau sitzt im Wartezimmer einer Arztpraxis und liest.Hirrlinger: "Es kann nicht sein, dass die Masse der Beitragszahler, die in das solidarische System der gesetzlichen Krankenkassen einzahlt, hinter der Minderheit der in den Privatkassen versicherten besser Verdienenden zurückstehen muss. Die gesetzlich Versicherten tragen immerhin die Hauptlast der Kosten." Der VdK-Präsident forderte, das ungerechte Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung zu beseitigen.

Die Linke im Zabergäu

Peter Kochert

 

Positve Erfahrungen mit Infostand am Kiliansplatz.

Unter dem Motto Mindestlohn 8 Euro+ veranstalteten wir am 8.Februar den Infostand auf dem Kiliansplatz. Die Verteilung der Zeitung Klar mit einem Hinweisflyer zu unseren weiteren Aktivitäten und Terminen lief recht ansprechend in rund 4 Stunden waren an die 400 Exemplare verteilt.
Sehr positiv entwickelten sich viele Gespräche mit Bürgern aus unterschiedlichsten Bereichen, vom HartzIV-Empfänger bis zum Kleinunternehmer.
Ganz im Gegensatz zu der Entwicklung in den Maistreammedien, wo gerade derzeit hauptsächlich die BILD-Zeitung versucht DIE LINKE in die Schmuddelecke zu stellen, werden wir in der Öffentlichkeit anscheinend immer mehr als als ganz normale Partei wahrgenommen. Aussagen wie „Ach die Kommunisten“, oder „Die SED Nachfolger“ waren im Gegensatz zu den Wahlkämpfen in den vergangenen Jahren kaum noch zu hören, auch die Kritik an Lafontaine als „Versager“ oder „Verräter“ ist so gut wie nicht mehr zu hören. Sehr viel öfter war dagegen zu hören: „Ihr sprecht die richtigen Probleme an“.
KH

13. März 2008

Lebhaftes Echo auf politische Entwicklung

Sehr gut besuchte allgemeine Versammlung des Kreisverbandes Heilbronn mehr