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22. September 2008

6000 in Stuttgart gegen Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan


Heute nahmen mehr als 6.000 Menschen an der Demonstration in Stuttgart und über 10000 in Berlin gegen die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan teil.
Im Oktober entscheidet der Bundestag über die weitere Beteiligung der Bundeswehr an der internationalen "Schutztruppe" ISAF, diesmal soll der Beschluss gleich für 14 statt wie bisher für 12 Monate gelten. Grund: Das Thema soll möglichst aus den Bundestagswahlen herausgehalten werden. Neben Claudia Haydt sprach bei der Auftaktkundgebung in Stuttgart Chris Capps, ein amerikanischer desertierter Irak-Kriegsveteran von den "Veterans Against the War", der deutlich machte, daß neben der Kriegführung vor Ort Deutschland eine zentrale Rolle bei der Logistik für die Kriegsführung spielt und auf den Stimmungswandel in den USA gegenüber den Kriegseinsätzen einging.
Geschrieben von Thomas Trueten in Krieg und Frieden um 16:30

Fremde Truppen raus aus Afghanistan!
Nicht nur Deutschland beklagt Tote Soldaten in Afghanistan! Anderen Nationen wird auch ein Blutzoll abverlangt als Freundschaftsbeweiß zur USA.
Am Samstag den 20.9.2008 fand in Straßburg eine Demonstration gegen die Anwesenheit der französischen Truppen in Afghanistan statt. Zahlreiche Teilnehmer traten dafür ein, die französischen Besatzer aus Afghanistan abzuziehen. Wie in Frankreich üblich waren mehrere Linke Parteien und Gewerkschaften an der Demonstration gemeinsam beteiligt. Auch deutsche Teilnehmer beteiligten sich an den Protesten.
Unser Freund und Frankreich-Kenner Volker Bohn war dort und hat unter anderem dieses Bild mitgebracht.